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In eigener Sache: Wascht eure Hände, bleibt zu Hause!

Nein, in diesem Artikel geht es nicht um Apple. Und nein, ich möchte mich an dieser Stelle auch nicht als Moralapostel aufschwingen. Als Blogger habe ich aber nun mal eine gewisse Reichweite und als verantwortungsbewusster Bürger ist es mir ein persönliches Anliegen, diese Reichweite in der aktuellen Situation zu nutzen, um auf ein paar wichtige Dinge in den kommenden Wochen hinzuweisen. Auch wenn die allermeisten meiner Leser einen solchen Aufruf sicherlich nicht benötigen, möchte ich mich der aktuellen Expertenmeinungen anschließen und auch dazu auffordern, in den kommenden Wochen eure sozialen Kontakte weitestgehend zu minimieren. Mit anderen Worten: Bleibt zu Hause!

Es geht aktuell nicht darum, irgendjemanden grundlos in seiner persönlichen Freiheit einzuschränken. Es geht auch nicht darum, dass man auf diese Weise das Coronavirus ausrotten könnte. Es geht schlicht darum, die Ausbreitung zu verlangsamen, damit unser Gesundheitssystem auf die zweifellos weiterhin ansteigenden Infektionen vorbereitet werden kann. Mit anderen Worten: Wir erkaufen uns damit Zeit. Das ist in der momentanen Situation essentiell wichtig und erfordert die Mitarbeit von jedem Einzelnen. Im Wesentlichen geht es darum, die folgende Grafik in die Tat umzusetzen:

Zu Hause zu sein ist übrigens heutzutage alles andere als dramatisch. Dank sozialer Netzwerke können wir auch weiterhin miteinander kommunizieren, dank Netflix, Apple TV+ und Co. sind wir bestens unterhalten und dank VPN, Microsoft Teams, Cisco Webex und Co. können wir sogar recht problemlos von zu Hause aus arbeiten. Es hat natürlich niemand etwas gegen einen kleinen Spaziergang zwischendurch. Interagiert dabei aber so wenig wie möglich mit anderen Menschen und haltet Abstand. Dabei ist es vollkommen unerheblich, ob man selber bereits von Symptomen betroffen ist oder nicht. Man kann das Virus dennoch in sich tragen und andere damit infizieren, auch wenn man selbst nicht offensichtlich krank ist.

Wie einige von euch wissen, arbeite ich hauptberuflich an der Hochschule Weserbergland in Hameln. Dort haben wir den Präsenzunterricht vorerst bis Mitte April ausgesetzt und stattdessen auf Online-Vorlesungen umgestellt. Ich selbst arbeite derzeit aus dem Homeoffice und komme hier bestens zurecht. Auch ich habe jedoch meine sozialen Kontakte so gut wie komplett eingestellt. Das betrifft vor allem auch meine Eltern, die wir für die kommenden Wochen zu Hause einkaserniert haben. Vor allem ältere Menschen und solche mit Vorerkrankungen sind durch das Coronavirus gefährdet und diese Gruppen gilt es nun zu schützen. Also bleiben meine Eltern zu Hause und mein Bruder und ich übernehmen die Einkäufe und sonstige Erledigungen für sie. Direkt miteinander gesprochen wird nur auf gebührende Distanz über den Vorgarten hinweg. Das ist nicht schön aber notwendig und außerdem nicht für ewig.

Auch das Thema "Einkaufen" steht momentan im Fokus. Ganz ehrlich Leute, wir leben in Deutschland. Wenn sich ein Volk auf dieser Welt keine Sorgen um die Versorgung mit dem Wesentlichsten machen muss, dann sind wir das. Hamsterkäufe sind also nicht nur überflüssig sondern für die Allgemeinheit sogar gefährlich, da sich hieraus oftmals ein Teufelskreis entwickelt. Leergekaufte Regale suggerieren Versorgungsengpässe, was andere Menschen wiederum dazu veranlasst, selbst zu hamstern. Diesen Teufelskreis kann man nur durchbrechen, wenn man weiterhin ganz normal seine Einkäufe tätigt, wie man dies auch schon vor dem Corona-Ausbruch getan hat. Und ganz ehrlich, wieviel Klopapier kann ein einzelner Mensch innerhalb einer Woche benötigen?! Entweder habe ich ein ziemliches Verdauungsproblem, bin nicht repräsentativ oder benutze zu wenige Blätter auf dem Dampfer. Auch hier gilt also: Ruhe bewahren!

Und wo wir gerade beim Thema Klo sind. Niemand muss sich in der aktuellen Situation in Ganzkörperanzüge zwängen oder in Desinfektionsmittel duschen. Die grundsätzlich geltenden Hygieneregeln gelten auch nach wie vor. Dazu gehört in erster Linie, sich regelmäßig, oft und gründlich die Hände zu waschen.

Haltet auch an die aktuellen Aufforderungen von Regierung und Behörden. Auch wenn ihr euch in eurer persönlichen Entfaltung hiervon ungerecht eingeschränkt fühlt. Es ist jedem zuzumuten, mal ein paar Wochen die Arschbacken zusammenzukneifen und sich selbst mal ein bisschen weniger wichtig zu nehmen. Aus Trotz oder weil es cool ist gegen die Aufforderungen zu verstoßen ist komplett lächerlich, "Corona-Parties" vermutlich das asozialste was unsere von sozialen Medien gepärgte Gesellschaft hervorbringen kann. Diese Herausforderung ist die beste Gelegenheit zu beweisen, dass die sozialen Medien uns wirklich sozialer und nicht zu selbstfokussierten Egoisten gemacht hat. Ansonsten ist der folgende Text leider doch wahr...

In diesem Sinne abschließend noch einmal zusammengefasst:

  • Wascht eure Hände!
  • Bleibt weitestgehend zu Hause!
  • Meidet soziale Kontakte!
  • Vermeidet Hamsterkäufe!
  • Arschbacken zusammenkneifen!
  • Bleibt entspannt!
  • Gemeinsam schaffen wir das!

Wenn wir uns alle daran halten, bleibt eigentlich nur noch die Kernaussage aus dem nachfolgenden Video. Danke an alle, die mitdenken und mitmachen!



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