Mai 16: Apple gibt Gewinner des 50 Milliarden Countdowns bekannt
Mai 15: Der [iOS] AppStore erreicht 50 Milliarden Downloads
Vor dreizehn Tagen hatte Apple den Countdown zum 50 milliardsten Download aus dem iOS AppStore gestartet. Am heutigen Abend nun wurde diese magische Marke geknackt. Auf Apples Webseite, die in den vergangenen Tagen von einem stetig hochzählenden Countdown (Ist das nicht eigentlich ein Widerspruch in sich? Egal.) geziert wurde, prangt seither ein iPad mini mit der Aufschrift "Danke". Auch wenn der Google Play Store mit inzwischen 48 Milliarden Downloads dem AppStore dicht auf den Fersen ist, ist die Zahl nach wie vor sehr beeindruckend. Nur nochmal zur
Veranschaulichung, sie sieht ausgeschrieben so aus: 50.000.000.000. Apple
vergibt dieses Mal nicht nur, wie in der Vergangenheit üblich, lediglich einen
Preis, sondern gleich mehrere. Derjenige, der die 50 milliardste App geladen, erhält von Apple einen iTunes-Gutschein im Wert von $ 10.000,-,
diejenigen, die die nächsten 50 Apps geladen haben, immerhin noch einen
Gutschein im Wert von $ 500,-. Noch hat Apple den bzw. die Gewinner nicht bekannt gegeben. Dies wird aber in den kommenden Tagen erfolgen.
Mai 15: Apple veröffentlicht iMovie 9.0.9
Mai 14: Die Hoffnung lebt: Apple sucht nach iWork-Entwicklern
Die aktuelle Version von iWork für den Mac, welches im Paket der drei Apps Pages, Numbers und Keynote immer noch unter dem Namen "iWork '09" läuft, hat
seine letzten kleineren Updates im Dezember vergangenen Jahres erhalten, während das letzte große Update mittlerweile über vier Jahre zurückliegt. Das letzte größere Update für die iLife-Suite datiert vom Oktober 2010. Zeit für ein großes Update wäre es in beiden Fällen also allemal. Zumindest im Falle von iWork ist aber nun ein Licht am Ende des Tunnels in Sicht. Bereits Anfang Februar tauchten erste Stellenangebote auf, die Hoffnungen auf Apples Bemühungen in Richtung einer neuen Version schürten. Nun haben die Kollegen von Apple Bitch weitere Angebote entdeckt. Unter anderem werden Entwickler gesucht, die an "the next generation of Desktop, Mobile, and Web application/services." für iWork arbeiten sollen. Zudem sind eine ganze Reihe weiterer Stellen zu besetzen, wie drei Qualitätssicherungs-Ingenieure, ein Production Specialist, ein Technical Production Ninja, ein Verification Engineer, ein Visual Motion Designer, sowie ein HiDPI Image Specialist mit speziellen Fokus auf Retina-Displays.
Der Aufgabenfokus des neuen Teams, in dem auch Jony Ive seine Finger im Spiel haben dürfte, soll dabei offenbar auf einem Re-Design des User Interface liegen. In diesem Zusammenhang ist auch der Kauf von 18 Patenten von Maya-Systems durch Apple interessant die neue Ansätz für ein solches Re-Design beinhalten könnten.
Mai 10: [iOS] AppStore Perlen 19/13
Erst vor Kurzem rief das Verbraucherschutzministerium Hessen eine bereits länger vorhandene Unzulänglichkeit des AppStore auf den Plan. Während Verbraucher beim Onlinekauf physischer Güter wie DVDs, Elektronik oder Kleidung ein 14-tägiges Rückgaberecht besitzen, können digitale Güter wie MP3s oder digitale Kopien von Filmen nicht zurück gegeben werden. Gleiches gilt auch für Apps. Apple bietet hier lediglich aus Kulanzgründen pro Kunde eine Rückgabe pro Jahr an. Das Ministerium fordert nun, diesen Umstand zu beheben. Eine deutlich bessere Variante bringt aus meiner Sicht Amy Worrall (via Daring Fireball) ins Spiel. Sie setzt sich dafür ein, dass Apple mit iOS 7 eine generelle Möglichkeit für Entwickler einführt, zeitlich begrenzte Demo-Versionen ihrer Apps in den Store stellen zu können. Der Entwickler könne dann entscheiden, ob er seine App 1, 7 oder 30 Tage als Demoversion bereitstellt, oder diese Möglichkeit deaktiviert. Im AppStore könnte dann ein neuer Button "7 Tage testen" neben dem klassischen "App kaufen"-Button erscheinen, während geladene Demoversionen einen Banner "Demo" tragen, so wie seit iOS 6 neu geladene, aber noch nicht gestartete Apps einen "Neu"-Banner besitzen. Während die Demoversion dann genutzt wird, wird am oberen Rand permanent unter der Statusleiste ein Balken eingeblendet, der hieran erinnert und zudem die restliche Laufzeit der Demoversion anzeigt. Ein Tap auf den Balken öffnet den AppStore und lässt den Nutzer die App dort kaufen. Pro Apple-ID soll lediglich eine Test-Phase einer App zur Verfügung stehen. Eine aus meiner Sicht sehr gute und vor allem praktikable Idee, die sich hevorragend in Apples Ökosystem eingliedern ließe. Nun aber viel Spaß mit den [iOS] AppStore Perlen dieser Woche!
Mai 2: Apple startet Countdown zu 50 Milliarden App-Downloads
Apple hat am heutigen Abend einen weiteren der beliebten Countdowns zu einem weiteren Meilenstein im AppStore begonnen. Wir nähern uns dem 50 milliardsten App-Download. Nur zur Veranschaulichung, die Zahl sieht ausgeschrieben so aus: 50.000.000.000. Aktuell steht die Zahl bei etwa 49.207.000.000 und steigt rasant. Apple vergibt dieses Mal nicht nur, wie in der Vergangenheit üblich, einen Preis, sondern gleich mehrere. Derjenige, der die 50 milliardste App lädt, erhält von Apple einen iTunes-Gutschein im Wert von $ 10.000,-, diejenigen, die die nächsten 50 Apps laden, immerhin noch einen Gutschein im Wert von $ 500,-. Auf der zugehörigen Sonderseite im AppStore präsentiert Apple zudem die All-Time Top 25 in den Kategorien kostenlos und kostenpflichtig. Ich wünsche allen Lesern viel Erfolg bei der Teilnahme an dem Gewinnspiel. (mit Dank an Jesper!)
Apr 30: Google Now springt auf die iOS-Plattform
Bereits seit einiger Zeit steht der persönliche Informationsdienst "Google Now" auf der Android Plattform zur Verfügung und kann dort als eigenständige App geladen werden. Mit dem gestern veröffentlichten Update seine Google-Suche-App (kostenlos im AppStore) auf Version 3 steht der Dienst nun auch unter iOS zur Verfügung und positioniert sich mehr oder weniger als Siri-Konkurrent. Inklusive optionaler Spracheingabe liefert Google Now Informationen wie allgemeine Nachrichten, Sportergebnisse, Erinnerungen an Termine, das aktuelle Wetter oder auch die Verkehrssituation auf dem Weg zur Arbeit. Dargestellt wird all dies auf dem Display in Form von Karten, die sich bei Bedarf einfach vom Bildschirm wischen lassen. Wahlweise kann man sich den Inhalt dieser Karten auch vorlesen lassen. Die Daten, die Google Now verwendet, um mir beispielsweise stets die Ergebnisse meines Lieblingsvereins anzuzeigen, stammen logischerweise aus dem eigenen Google-Konto, welches dementsprechend zur Verwendung Voraussetzung ist. Suche ich bei angemeldeten Google-Konto also entsprechend oft nach "Hannover 96", wird mir Google Now auch entsprechende Spieltagsergebnisse präsentieren. Google greift also bei der Ergebnispräsentation auf den oft kritisierten, riesigen Datenbestand seiner Nutzer zurück. Ob man diesen auf den Google-Servern nun durch die Nutzung von Google Now noch weiter verfeinern möchte, muss jeder selber entscheiden.
Viele der dargestellten Informationen sind zudem ortsbezogen. So unter anderem das Wetter und die aktuelle Verkehrslage. Auf dem iOS-Gerät macht sich dies vor allem durch das permanent eingeblendete Ortungssymbol in der Statusleiste bemerkbar. Und durch den sich hierdurch schnell leerenden Akku. So richtig viel Sinn macht die Nutzung von Google Now ohne Zugriff auf die Ortsbestimmung nicht. Viel Freude hat man daran aber auch nicht, wenn sich gegen Mittag das iPhone mir der Meldung "Nur noch 20% Akku." bemerkbar macht. Googles Aussage "Along with Location Services, Google Now uses Location Reporting to get precise location information. Since Location Reporting has been optimized to use GPS as infrequently as possible, there should be minimal impact on your battery life." kann ich nicht wirklich bestätigen. Man kann beim Entleeren des Akkus beinahe zusehen. Und sei dies noch nicht alarmierend genug, möchte ich auch noch auf die sogenannte Location History hinweisen, eine exakte Aufzeichnung darüber, wo man sich zu jeder Zeit am Tag aufgehalten hat, die auf die Google-Server wandert. Ich mache ja schon eine Menge Spaß mit, aber das geht Google nun wirklich nichts an. Immerhin lassen sich alle bereits gesammelten Geo-Daten hier löschen und die zukünftige Speicherung komplett deaktivieren. Nichts desto trotz bleibt der App der Zugriff auf die Ortungsfunktion meines iPhone verwährt.





