Mai 17: Erneutes Update für Mountain Lion Developer Preview 3
Während sich die Gerüchte mehren, wonach Apple auf der WWDC in dreieinhalb Wochen neue MacBooks präsentieren wird, die evtl. bereits mit einem vorinstallierten OS X Mountain Lion in den Handel kommen, hat Apple in der vergangenen Nacht erneut ein Update für die dritte Developer Preview des nächsten großen OS X Updates veröffentlicht. Wie auch beim letzten Mal, als ein solches Update den "Bitte nicht stören"-Schalter für das Notification Center mitbrachte, kommt das Update über den in OS X Mountain Lion enthaltenen AppStore. Wichtig: Die aktuelle Version ist nicht kompatibel mit dem MacBook Pro von 2007 (MacBookPro3,1). Ein Umstand, den man aber mit einem künftigen Update wieder beheben wird. Die neue Buildnummer lautet 12A206j. Dieser Wert ist nach wie vor geringer als der, der kürzlich in der Geekbench-Datenbank aufgetaucht ist. Dennoch werden die dort gesichteten Benchmarks des kommenden MacBook Pro weiter als echt eingeschätzt. Mit der Veröffentlichung von OS X Mountain Lion wird Apple sein mobiles und sein Mac-Betriebssystem weiter über die iCloud zusammenführen. Zu den Neuerungen gegenbüber dem aktuellen OS X Lion zählen der iChat-Nachfolger Nachrichten, Erinnerungen, Notizen, die Mitteilungszentrale, systemweite Twitter-Integration, Game Center, AirPlay-Mirroring und Gatekeeper.
Ein interessantes Detail am Rande könnte eventuell aber auch andeuten, dass die neuen MacBooks zunächst mit OS X Lion ausgeliefert werden und Mountain Lion dann doch erst wie angekündigt im Spätsommer kommt. So hat Apple kürzlich eine E-Mail an die Teilnehmer des sogenannten "AppleSeed"-Programms verschickt, in der "hardwarespezifische Software-Updates" angekündigt werden. Über AppleSeed verteilt Apple unveröffentlichte Software an ausgewählte User, meist noch ehe man sie an registrierte Entwickler ausgibt. In der Mail bittet Apple darum, dem Unternehmen Informationen zur eingesetzten Hardware mitzuteilen. Unter Umständen könnte es sich bei diesen hardwarespezifischen Besonderheiten um das gemunkelte kommende Retina-Display handeln, welches eine Kombination aus Hard- und Software benötigt. Gut möglich also, dass sich Apple mit den "hardwarespezifische Software-Updates" auf kommende Unterschiede bei der Display-Hardware vorbereitet.
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